Fritz Hoffmann wurde erneut zum Obermeister der Innung gewählt

 

Siegen-Wittgenstein. Fritz Hoffmann ist neuer und alter Obermeister der Elektro-Innung Wittgenstein. Einstimmig wurde er kürzlich bei den Neuwahlen im Rahmen der Innungsversammlung im Gasthof zur Post in Neuastenberg wiedergewählt. „Ich werde unser Handwerk auch weiterhin erfolgreich vertreten“, versprach er den anwesenden Innungsmitgliedern.  Der Vorstand der Elektro-Innung Wittgenstein setzt sich aktuell wie folgt zusammen:

Obermeister: Fritz Hoffmann,Erndtebrück, stv. Obermeister: Dieter Penzin, Feldstraße 7, Bad Berleburg, Lehrlingswart: Matthias Dörr, Bad Laasphe, weitere Mitglieder: Reiner Herling, Erndtebrück, Friedrich-Wilhelm Irle, Bad Berleburg, Jörg Wick, Bad Laasphe, sowie Christoph Schneider, Bad Berleburg als beratendes Mitglied.

Besonders widmete sich die aktuelle Innungsversammlung dem Thema Nachwuchsgewinnung. „Auch wenn wir erst kürzlich acht neue Azubis begrüßen durften, die den Beruf des Elektriker erlernen möchten, müssen wir natürlich in die Zukunft schauen“, so Hoffmann. „Darum hat das neue Denkmodell mit den Ausbildungsbotschaftern enorme Strahlkraft. Wir sollten die Schüler dazu bringen, nicht nur „akademisch zu denken“, sondern ihnen vor allem die unterschiedlichen Handwerksberufe näher vorstellen. Dazu ist es wichtig, junge Frauen und Männer, die den Beruf aktuell erlernen, mit einer Schulung vorzubereiten, wie man sich den Schulen präsentiert. Wenn die Auszubildenden dann auf Augenhöhe zu den Schülern sprechen, ist es sicherlich ein guter Weg für die Zukunft unseres Handwerks“, erklärte der Obermeister.  

Unter der Überschrift “Neue Vorschriften für Zählerschränke“ informierte der Referent Frank Weisgerber von der Hager Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG mit Sitz in Köln. Die neue VDE-AR-N 4101:2015 bereitet den Zählerschrank auf zukünftige Anforderungen der Energiewende vor. Netzbetreiber, Hersteller, Elektrohandwerk und nicht zuletzt Endverbraucher bekommen mit der Anwendungsregel die Gewissheit, dass neu verbaute Zählerschränke auch in Zukunft den Anforderungen gewachsen sind. Nach Inkrafttreten der Unterlage am 1. September 2015 gilt eine Übergangsfrist von einem Jahr. „Zehn bis 15 Jahre gilt als zukunftssicher für einen Zählerplatz“, ergänzte Michael Wied, zuständig für Installateurbetreuung Region Rhein-Sieg bei Westnetz (RWE).

Zu dem anvisierten neuen Rahmenvertrag zwischen der Kreishandwerkerschaft mit der DEKRA in Sachen arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung/Gefährdungsbeurteilung gab Jürgen Haßler, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd einige interessante Details bekannt. Der Rahmenvertrag bietet insbesondere für Kleinbetriebe (bis 10 Beschäftigte) eine attraktive Plattform in Sachen Arbeitssicherheit/Arbeitsmedizin/ Gefährdungsbeurteilung  den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden.

Gern nahm Obermeister Fritz Hoffmann den Sitzungstermin wahr, um einerseits die Absolventen der diesjährigen Wintergesellenprüfung zu den Fachthemen einzuladen und zum anderen die herzlichen Glückwünsche zum erfolgreichen Abschluss der Gesellenprüfung zu übermitteln.

Die Gesellenbriefe aus der Hand von Obermeister Fritz Hoffmann und stellvertretenden Obermeister Dieter Penzin erhielten: Timmy Aderhold, (Ausbildungsbetrieb Rolf Dieter Penzin), Tim Althaus (Ausbildungsbetrieb Karl-Georg Florin), Florian Berge und Florian Holschuh (beide Ausbildungsbetrieb hoffmann elektrotechnik GmbH), Daniel Marburger (Ausbildungsbetrieb Michael Schneider), Christian Paul (Ausbildungsbetrieb Christoph Langenbach), Fabian Pape (Ausbildungsbetrieb Christoph Schneider) sowie Sven Wack Ausbildungsbetrieb (ESK Elektroinstallation Steuerungsbau Krämer GmbH).

Der Vorstand der Elektro-Innung stellt sich zum Foto nach der einstimmigen Wahl (vlnr: Christoph Schneider, stv. Obermeister Dieter Penzin, Obermeister Fritz Hoffmann, Innungsgeschäftsführer Jürgen Haßler, Friedrich-Wilhelm Irle sowie Reiner Herling.
 

 

 

 

 

 


Text und Fotos: Kai Osthoff / Medienagentur K-MediaNews